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Der HSH Nordbank Run 2010 in der HafenCity war ein voller Erfolg. Alle Team- und Startbilder stehen im Menüpunkt Fotos zum Download bereit
Für Mitte Juni war’s ein bisschen frisch, das konnte die Hamburger aber nicht davon abhalten, am Sonnabend für eine gute Sache auf die Straße zu gehen. Bei 15 Grad (gefühlte 10) kamen sie zu Tausenden in Hamburgs wachsenden Stadtteil, um sich beim HSH Nordbank Run 2010 in der HafenCity für die Abendblatt-Initiative „Kinder helfen Kindern“ starkzumachen. 676 Teams, 18.247 Läufer, 117.000 Euro Spende – aufgerundet durch die teilnehmenden Mitarbeiter der HSH Nordbank – so die nackten, mehr als erfreulichen Zahlen. Die Spenden verwendet „Kinder helfen Kindern“ im Rahmen des Projektes „...und los! / Kids in die Clubs“, einer Kooperation mit der Hamburger Sportjugend. Diese Initiative ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus finanziell schwächer gestellten Familien die Mitgliedschaft in einem Sportverein. 3690 Kids befinden sich zurzeit in der Förderung.
Nachdem Renate Schneider, die gute Fee von „Kinder helfen Kindern“, Staatsrat Dr. Stephan Hugo Winters von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und Bernhard Visker, Vorstandsmitglied der HSH Nordbank, Grußworte an die Teilnehmer gerichtet hatten, begab sich das Team „...und los! / Kids in die Clubs“ um 10 Uhr traditionell als erstes auf die vier Kilometer lange Strecke. Diese war vielseitig wie nie zuvor, führte entlang der modernen HafenCity-Architektur, vorbei an den klassischen Backsteinfassaden der Alten Speicherstadt, über die hölzernen Pontons des Traditionsschiffhafens und auf Hamburgs neues Wahrzeichen, die künftige Elbphilharmonie, zu – die vermutlich schönste Laufstrecke Deutschlands. Im Ziel an der Strandkai-Promenade vor dem neuen Unileverhaus wartete auf alle Läufer ein Flasche Viva con Agua Quellwasser zur Erfrischung. Für jede zurückgegebene Flasche gingen 25 Cent als Spende an die Hamburger Initiative, die sich für sauberes Trinkwasser in Entwicklungsländern einsetzt.
Nach dem Lauf holten sich im Hamburg Cruise Center gegen Vorlage der Startnummer die Teilnehmer ihr nordischblaues Finisher-Shirt ab. Auf der Veranstaltungsfläche davor konnten Fußballfans die WM in Südafrika auf einer Videowand verfolgen und auf der Bühne bei Terminal 1 machte der „Tag der Musik“ Station. Von 11 bis 19 Uhr boten sieben Gruppen musikalische Vielfalt von Klassik über Jazz, Rock und Pop bis Alternative. Am Sandtorhöft legte der Schaufelraddampfer Louisiana Star für die Teilnehmer des Laufes zu insgesamt acht 30-minütigen Hafenrundfahrten ab. Abschluss des HSH Nordbank Run 2010 in der HafenCity war um 19 Uhr die Verlosung einer Traumreise mit der Queen Mary 2 für zwei Personen von Hamburg nach New York. Gezogen wurde die Teilnahmekarte der Betriebssportgruppe EUROGATE Container Terminal Hamburg. „Nein, ich werd’ verrückt“, konnte Teamchef Robert Titze das Glück kaum fassen.
Nächstes Jahr im Juni feiert Norddeutschlands größter Lauf Jubiläum: Dann geht es zum zehnten Mal für den guten Zweck durch die HafenCity.
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